Kategorie: H1

Altfalken im letzten Heimspiel der Vorrunde erfolgreich

H1 / Im letzten Spiel der Vorrunde traten die Amstettner zu Hause gegen Salzburg an. Die Falken wollten unbedingt mit einem Sieg in die Saisonpause gehen und waren dementsprechend hoch motiviert. Zu Beginn der Partie waren die Kräfteverhältnisse noch ausgeglichen, bis sich die Altfalken im zweiten Spielabschnitt leicht absetzen konnten und die Führung auch nicht mehr aus der Hand geben sollten.

Amstetten Falcons B – BBU Salzburg 69:56 (36:30)

Mit mehreren Ablenkungsmanövern Richtung Schiedsrichter versuchten die Altfalken den Beginn der Partie noch etwas hinauszuzögern um das Eintreffen ihres argentinischen Legionärs Pablo „Lionel“ Bartolucci abwarten zu können. Als dann nach einigen Minuten Altmeister Matthias „Hob i ma docht“ Dobsicek mit den Worten „Bin eh scho do!!“ eintrudelte starteten die Unparteiischen die Partie dennoch. Im ersten Viertel ging auf beiden Seiten in der Offensive recht wenig. Die Altfalken zwangen die Gäste aus Salzburg in der Verteidigung immer wieder zu schwierigen Würfen, was die Trefferquote dementsprechend im Keller hielt. Im Angriff ließ besagte Quote jedoch auch bei den Amstettnern zu wünschen übrig. Minus 1 nach 10 Minuten Spielzeit. In Viertel Nummer 2 sah das Ganze offensiv schon deutlich besser aus. Vor allem Topscorer Rene „You Reach I Teach“ Bremböck schien hier regelrecht heiß zu laufen und steuerte 10 Punkte alleine in diesem Abschnitt bei. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit fand Joachim Leonhartsberger so richtig ins Spiel und bestätigte mit mehreren Korberfolgen seine Dominanz in der Zone. Die B-Herren hielten defensiv an ihrer Zonenverteidigung fest. Dies schien an diesem Abend das richtige Rezept gegen die Salzburger zu sein, die sich sonst relativ treffsicher (vor allem aus der Distanz) zeigten. Nicht jedoch an diesem Abend. 36:30 zur Halbzeit für Amstetten.

Mit tosendem Applaus wurde zum Start der 2. Halbzeit Herr Bartolucci von den 8 Amstettner Fans begrüßt. Verwunderte Mienen in Reihen der Salzburger. Anscheinend noch im WM-Rausch meinte Bartolucci zum Schiri:“Des is kein Elfer?“. Getadelt durch Interimscoach „Jazz“ Marevac fing er sich jedoch recht rasch und versenkte im nächsten Moment seinen ersten Dreipunkteversuch. Von diesem neuen Schwung ließen sich auch die übrigen Altfalken anstecken – hohe Intensität in der Verteidigung und einige Fastbreakpunkte bescherten den Amstettnern eine 13 Punkte Führung vor dem letzten Viertel. In dieser Tonart ging es auch zu Beginn des Schlussviertels weiter, wo man die Führung bis auf 20 Punkte ausbauen konnte. Anscheinend zu siegessicher agierten die Altfalken in den letzten Minuten, was zu Ballverlusten und im Gegenzug mehreren einfachen Punkten der Salzburger führte. Doch Bartolucci und Leonhartsberger sorgten mit jeweils 2 Korberfolgen am Schluss der Partie für klare Verhältnisse. Go Falcons!

Scorer Amstetten: Bremböck 20, Leonhartsberger 18, Bartolucci 13 (in nur 20 Minuten), Haselmayer 7, Peham 6, Benko, Hofbauer jew. 2, Halbartschlager 1, Datzberger, Firat.

Altfalken feiern Heimsieg gegen Tabellenführer

H1 / Der bis dato ungeschlagene Tabellenspitzenreiter aus Linz war am Sonntag zu Gast in den heiligen Amstettner Hallen des CCA. Noch vom letztwöchigen Auswärtssieg beflügelt, ging das B-Team rund um Coach Katzengruber selbstsicher in diese Partie. Mit gutem Grund, denn auch gegen das wohl stärkste Team in der Tabelle zeigte man über die vollen 40 Minuten starkes Teamplay, sowohl offensiv, als auch defensiv und fügte somit letztendlich den Linzern die erste Saisonniederlage zu.

Amstetten Falcons B – BBC Mile Trockenbau Linz 78:69 (39:38)

Zum Start der Partie machte sich zunächst die körperliche Überlegenheit des Gegners unterm Korb bemerkbar. Einige Offensivrebounds und daraus resultierende Second-Chance-Points machten die ansonst sehr gute Verteidigungsleistung der Amstettner zunichte. Auch Neuzugang Leonhartsberger tat sich schwer ins Spiel zu finden, da die Linzer unterm Korb alles dicht machten und den Drive in die Zone stets erschwerten. Nach einem erfolgreichen Dreipunkter durch des Linzer Spielers Vilotic waren die Altfalken mitte des ersten Viertels mit 8 Punkten in Rückstand. Ab diesem Zeitpunkt hatte man aber in der Verteidigung den Gegner deutlich besser im Griff und erlaubte nur noch 4 weitere Punkte im Viertel. Offensiv lief es naturgemäß dadurch auch um einiges flüssiger. Mit 4 Dreipunktern zum Ende des Spielabschnitts konnten sich die Falken einen 4-Punkte Vorsprung sichern. Den letzten Wurf versenkte Rene „Future Principal“ Bremböck mit der Schlusssirene. Bis zu Minute 8 des 2. Viertels schafften es die Amtettner diesen Vorsprung noch weiter auszubauen, wobei auch hier zu erwähnen ist, dass so gut wie jeder Spieler der Altfalken dazu beitrug. Sei es Scoring, Rebounding oder einfach die starke Defense – die geschlossene Mannschaftsleistung war auch an diesem Abend beeindruckend. Der 7 Punkte Vorsprung schmolz jedoch auf 1 Pünktchen zur Halbzeitpause. Einige unnötige Fouls bescherten den Linzern einfache Punkte an der Freiwurflinie.

Den Start der zweiten Halbzeit verschliefen die Altfalken diesmal ausnahmsweise nicht. Der erste schnelle Korberfolg führte zwar zu einer 41:39 Führung des Gegners, diese sollte aber auch zugleich die letzte für die Linzer sein. Bremböck konterte umgehend mit einem Dreipunkter für sein Team. Pablo „Esco“ Bartolucci dirigierte sein Team in der Offensive butterweich und zeigte dem Gegner seine Begeisterung nach erfolgreichen Körben mit einigen Kampfschreien. Zwei schnelle Dreipunkter durch Bremböck und Peham sorgten für eine 9 Punkte Führung. Diese sollte man auch zu Beginn des letzten Spielviertels noch weiter ausbauen können. Ausschlaggebend war hier die Verteidigung der Altfalken. Gerade mal drei Korberfolge ließ man in den ersten 5 Minuten des Viertels zu. Als das Momentum etwas zu kippen drohte und ein Linzer beim Fastbreak zum Dunk hochstieg schrie Coach Katzengruber bereits lautstark „Timeout!!!“ in Richtung Schreibertisch. Doch nach missglücktem Dunkingversuch des Linzer Spielers fackelte Patrick „Sheriff“ Hofbauer nicht lange und versenkte im Gegenzug einen wichtigen Dreier (diesmal ohne Brett). Dieser Five-Point-Swing schien den Gästen gar nicht zu schmecken und sie nahmen umgehend die Auszeit. Wieder im Spiel vesuchten die Gegner mit einem Full-Court Pressing die Partie doch noch zu ihren Gunsten zu drehen. Dies gelang am Anfang auch nicht schlecht, denn so erzwangen sie mehrere Ballverluste. Der Vorsprung der Falken schwindete auf unter 10 Punkte. Danach stellten sich die Amstettner besser auf das Pressing ein. Nach Traumpass von Leonhartsberger konnte Peham den entscheidenden Korbleger verwandeln. Mit nur noch 40 Sekunden zu spielen versuchten die Linzer durch mehrere Fouls die Zeit zu stoppen. Doch Leonhartsberger und Bartolucci versenkten 3 der 4 Freiwürfe. Somit krönten die Amstettner ihre neuerlich starke Teamleistung mit einem Erfolg gegen den Tabellenführer. Go Falcons!

Scorer Amstetten: Bremböck 22, Bartolucci 15, Leonhartsberger 13, Halbartschlager, Peham jew. 11, Hofbauer 6, Firat, Datzberger.

STIMME ZUM SPIEL

Das hat heute richtig Spaß gemacht! Von der ersten bis zur letzten Minute!!, meinte Point Guard und Facility Manager Werner Halbartschlager nach der Partie.

 

Top Verteidigung bringt Altfalken Sieg in Wels

H1 /  Mit den Knödelwirt Baskets traf das Amstettner B-Team auf altbekannte Gesichter, trat man doch in den vergangenen Spielzeiten immer wieder gegen besagte Truppe an. Auswärts gab es hier meist wenig zu holen. Jedoch nicht so an diesem Abend, denn durch die extrem starke Verteidigungsleistung über beinahe die gesamte Spielzeit sicherten sich die Altfalken einen verdienten Auswärtssieg in Wels.

FCN Knödelwirt Baskets – Amstetten Falcons B 55:72 (31:43)

Der Start dieser Partie lief bei den B-Herren wie so oft unter dem Motto „Schauma moi, daun seng ma scho“ ab. Zu unbeherzt befolgte man die strikten Anweisungen von Coach Harald „GOAT Beard“ Katzengruber. Speziell in der Defensive war man zu Beginn nicht nah genug am Gegenspieler, unterlief die ein oder andere Blockade und fing sich so nicht weniger als 7 Dreipunkter der Welser alleine im ersten Viertel ein. Zum Glück konnten jedoch die Altfalken in der Offensive halbwegs gut mithalten, auch dank der über das gesamte Spiel konstanten Leistung des Amstettner Topscorers Joachim Leonhartsberger. Dennoch minus 8 Punkte zur Viertelpause. Coach Katzengruber wies vor dem zweiten Spielabschnitt nochmals auf seine Ansprache vor Spielbeginn hin, in der es hieß:“Burschen kenn ma des heute bitte gwinna!?“. Plötzlich schien sich in Reihen der Amstettner jeder Druck zu lösen. Die Verteidigungsleistung im 2. Viertel zählte wohl zu den besten und erfolgreichsten in Altfalken-History. Jeder Mitspieler gab (wie eigentlich von Coach K. immer zu jeder Minute gefordert) speziell in der Defense sein Bestes. Über den gesamten Spielabschnitt ließ man nicht mehr als 6 Punkte der Welser zu. In der Offensive meldeten sich nun auch weitere Protagonisten zu Wort. Pablo „Esco“ Bartolucci hatte plötzlich sein Ballgefühl wiedergefunden und auch Clemens „Disco“ Sturm sorgte für das eine oder andere Highlight unterm Korb. 12 Punkte Vorsprung für die Amstettner zur Halbzeit.

Die bekannte „lasche“ Gangart zu Beginn des dritten Dritt….. Viertels zog sich auch dieses Mal durch die gesamte Mannschaft. Nach 3 einfachen Korberfolgen des Gegners riss man sich jedoch wieder am Riemen und knüpfte in der Verteidigung  an die Leistungen aus Viertel Nummer 2 an. Offensiv war der dritte Spielabschnitt quasi eine „Two-Man-Show“ (nicht zu verwechseln mit dem bekannten Filmklassiker). Einzig Leonhartsberger und Sturm trugen sich nämlich hier in die Scorer Liste ein. Zwischenzeitlich waren die Altfalken gegen Ende des Viertel mit 20 Zählern in Front.  Durch ein letztes Aufbäumen der Welser zu Beginn des vierten Spielabschnitts schrumpfte der Vorsprung des B-Teams aus Amstetten nochmal kurzfristig auf 12 Punkte. Doch auch hier konnte man in der Verteidigung  einen Gang zulegen und letztendlich einen sicheren 17-Punkte Erfolg einfahren. Patrick „Sherrif“ Hofbauer besiegelte mit einem (wieder nicht angesagten) Dreipunkter übers Brett den Endstand von 72:55. Go Falcons!

Scorer Amstetten: Leonhartsberger 29, Sturm 20, Bartolucci 10, Bremböck 8, Hofbauer 3, Halbartschlager 2, Datzberger, Firat, Peham.

Altfalken gewinnen Home Opener Krimi

H1 / Zum Saisonauftakt traf das Team der Amstettner B-Herren zu Hause auf den SK Kammer, gegen die man schon seit mehreren Partien keinen Sieg mehr einfahren konnte. Das durchwegs enge und spannende Spiel bescherte dem Heimteam aber am Ende den ersehnten Erfolg. Eine durchwegs hohe Intensität in der Verteidigung und das gute Insideplay waren der Schlüssel zum Erfolg.

Amstetten Falcons B – SK Kammer Basketball 71:62 (36:35)

Gleich zu Beginn der Partie zeigte sich ein altbekanntes Bild, als die Nr. 4 des Gegnerteams (Müller) gleich seinen ersten Dreipunkter sicher versenken konnte. Doch zum Glück für die Amstettner spiegelte dieser Treffer an diesem Abend nicht die gewohnte Treffsicherheit der Gäste wider. Dafür war sicherlich auch die von Beginn an intensive Mandefense verantwortlich. Daraus resultierten mehrere Ballverluste der Oberösterreicher. Zuerst konnte man daraus jedoch keinen Vorteil ziehen, denn es dauerte bis Minute 3, als Neuzugang Jogi „Redneck“ Leonhartsberger schließlich für die ersten Punkte der Altfalken sorgte. Danach lief es offensiv dank der „Motion Offense“ deutlich flüssiger – alle Spieler bewegten sich gut und man kam zu freien Würfen oder Layups. Auch Veteran Florian „Warmup“ Haselmayer setzte seinen ersten Dreipunkteversuch sicher ins Netz. Pablo „Esco“ Bartolucci (nach Leonhartsberger zweitbester Werfer der Falken) zeigte sich in gewohnter Spiellaune und sorgte für das ein oder andere Highlight. Plus 5 nach Viertel 1. Die erste Hälfte des zweiten Viertels war die schlechteste Phase der B-Herren im gesamten Spiel. In der Defense war man hier stets einen Schritt zu langsam. Somit holte Kammer Punkt um Punkt auf und ging sogar zwischenzeitlich mit 6 Zählern in Führung. Nach einer Auszeit der Amstettner stellten diese auf Zonenverteidigung um – dies schien an diesem Abend das Mittel der Wahl gegen die Oberösterreicher zu sein. Diese taten sich immer schwerer zum Korberfolg zu kommen. Mehrere Steals des Heimteams waren die Folge. Werner „Bull“ Halbartschlager sorgte hier für das Highlight der Partie, als er mit einem No-Look Pass zu Leonhartsberger selbst Altmeister Andreas „The Principal“ Kastenhofer zu Jubelrufen animieren konnte. Mit 8 Punkten im zweiten Spielabschnitt sorgte Leonhartsberger für eine knappe 1-Punkte Führung zur Halbzeit.

Das dritte Viertel war an Intensität auf beiden Seiten kaum zu überbieten. Ständig wechselte die Führung – ein regelrechter Schlagabtausch. Gegen Ende des Viertels lagen die Gegner wieder in Front, als die Altfalken mit 3 Dreipunktern en suite zurückschlugen. Hier konnte sich auch der zweite Neuzugang des B-Teams Patrick „Sheriff“ Hofbauer mit einem (nicht angesagten)  Dreier übers Brett in die Punkteliste eintragen. Das dritte Viertel ging unentschieden aus. Bis 4 Minuten vor Ende der Partie zeigte sich im letzten Spielabschnitt ein ähnliches Bild wie in den Minuten zuvor. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen – das Match zu diesem Zeitpunkt an Spannung kaum zu überbieten. Die Zonenverteidigung funktionierte in der zweiten Hälfte des Spielabschnitts besonders gut und die Gäste kamen offensiv zu keinem Korberfolg. In den letzten Spielminuten fasste sich erneut Leonhartsberger ein Herz und sorgte mit den letzten 8 Punkten für sein Team für den entscheidenden 9 Punkte Vorsprung. Das Inside-Play und die beherzte Verteidigung waren an diesem Abend der ausschlaggebende Faktor für die Altfalken. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Leonhartsberger 24, Bartolucci P. 20, Haselmayer 9, Sturm 8, Hofbauer 7, Peham 3, Firat, Halbartschlager.

Zweites Falkenderby: Revanche

MPO/ Im Rückspiel des am Freitag ausgetragenen ersten Duells gewinnen die Falcons B.

Amstetten Falcons A – Amstetten Falcons B 51:59 (20:30)

Beide Mannschaften erwischten einen soliden Start. Die Partie war im ersten Viertel ein Duell auf Augenhöhe, keine der Mannschaften konnte sich eine namenswerte Führung aufbauen. Im zweiten Viertel gelang dies dann doch, und zwar den Falcons B: Während bei den Falcons A die Trefferquote sank, konnten die B-Herren bis zur Halbzeit mit zehn Punkten in Führung gehen. Dass das Spiel kein Offensivspektakel war, stellt auch der niedrige Halbzeitscore von 20:30 aus Sicht der Falcons A zur Schau.

In der zweiten Halbzeit fanden die Falcons A wieder etwas den Faden, doch es reichte nur für einen kurzfristigen 10:0-Run. Eine Aufholjagd blieb aufgrund von vorheriger schlechter Defense der A-Herren aus. Erwähnenswert: Im dritten Viertel hielt Pablo Bartolucci die B-Herren mit 16 von 18 Zählern im Alleingang in Führung. Im vierten Viertel änderte sich an der Gesamtlage so gut wie nichts: Die Falcons A konnten den Rückstand zwar verkürzen, ganz drehen konnte man die Partie nicht – die Falcons B brachten ihre im zweiten Viertel aufgebaute Führung in trockene Tücher. Endstand: 59:51 für die Falcons B.

Werfer Falcons A: Kertakov 21, Marevac 12, Mujic 9, Thoma 4, Brandner 3, Akhdier A. 2, Benko 2, Gazija, Hofbauer, Mesic

Werfer Falcons B: Bartolucci P. 27, Bremböck 10, Watzinger 7, Sturm 6, Halbartschlager 4, Katzengruber 3, Kastenhofer 2, Bartolucci N., Belubekyan, Firat, Pataki, Peham

Erstes Falkenderby – ein Sieg im Verein

MPO/ Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Herrenmannschaften gehen nach einer unterhaltsamen Partie die Falcons A als Sieger vom Parkett.

Amstetten Falcons B – Amstetten Falcons A 48:69 (25:46)

In der Vereinsgeschichte der Falcons gab es schon die unterschiedlichsten Partien. Langjährige Begleiter des Vereins erinnern sich vielleicht sogar noch an das Spiel der Falcons B gegen die Falcons C, doch die A-Herren gegen die B-Herren? Das gab es in einem Pflichtspiel noch nie! Dementsprechend groß war die Vorfreude auf beiden Seiten. Die Partie begann mit einem getroffenen Dreipunktwurf durch Pablo „Esco“ Bartolucci, doch es sollten die A-Herren sein, die von „Downtown“ an diesem Freitagabend das heiße Händchen hatten. Gleich acht Dreipunkter verwandelten die Falcons A im ersten Viertel und konnten sich somit früh in der Partie eine Führung aufbauen. Die Falcons B fanden anfangs nur schwierig einen Rhythmus, doch ab dem zweiten Viertel bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie, auch wenn die Falcons A durch ihre Führung aus dem ersten Viertel die Oberhand behielten. Energie gab den Falcons B wohl das späte Erscheinen von Stimmungskanone René „Trashtalk“ Bremböck. Wer an diesem Abend dachte, dass es die beiden Herrenteams gemütlich angingen, der wurde von insgesamt fünf technischen Fouls eines Besseren belehrt. Man ist sich trotz ausführlicher Diskussion nach dem Spiel bis jetzt unsicher, ob der Ausschluss von Stefan Watzinger wegen zweier technischer Fouls eigentlich durch das Reglement gedeckt ist. Im zweiten Viertel konnten die Falcons A ihre Führung um zwei Punkte ausbauen, beim Stand von 25:46 aus Sicht der B-Herren ging es in die wohlverdiente Pause.

Das dritte Viertel blieb wie das zweite ein Duell auf Augenhöhe: Beide Mannschaften agierten offensiv wie defensiv durchaus solide, große Überraschungen und Highlights blieben aus. Die Dreier Nummer vier und fünf von Aleksandar „Mac“ Kertakov waren zugleich die letzten beiden der insgesamt 14 durch die A-Herren an diesem Abend. Im vierten Viertel zeigten die B-Herren, dass sie wider Erwarten noch nicht müde geworden waren und gewannen diesen Abschnitt gegen die eigentlich jüngeren A-Herren mit 12:9. Nach 40 kurzweiligen Minuten war das erste Derby Geschichte, doch eine Chance auf Revanche lässt nicht lange auf sich warten: Schon morgen, 15.5.2022, gibt es um 17:00 Uhr in der Johann Pölz-Halle das Rückspiel!

Werfer Falcons B: Bartolucci P. 20, Sturm 16, Halbartschlager 6, Bremböck 2, Katzengruber 2, Watzinger 2, Bartolucci N., Belubekyan, Datzberger, Peham, Pataki

Werfer Falcons A: Kertakov 19, Marevac 19, Akhdier Y. 10, Mujic 6, Thoma 6, Benko 4, Hofbauer 3, Gazija 2, Akhdier A., Herkel, Mesic

Altfalken bekamen bei Heimspiel keine Flügel verliehen

H1 / Trotz mehrerer Dosen des beliebten Energy-Drinks im Vorfeld des Spiels wollten die Altfalken bei ihrer Heimpartie letzten Sonntag nicht so recht abheben. Die (altbekannte) Treffsicherheit der Gäste machte jeden Versuch eines Runs zunichte. Auch in der Verteidigung konnte man die offenen Würfe nicht immer verhindern und lief so bereits früh einem Rückstand hinterher, den die Hausherren nicht mehr aufzuholen vermochten.

Amstetten Falcons B – SK Swoboda VIKINGS 57:86 (29:48)

Top motiviert gingen die Altfalken in diese Heimpartie. Dank der 3 auflaufenden Nachwuchsspieler konnten die Amstettner 11 Mann stellen. Wie eine totale Sonnenfinsternis oder ein Lotto Sechser ein doch eher seltenes Ereignis. Zu Beginn war das Spiel noch sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten sich in der Verteidigung erst zu orientieren. So kam es auf beiden Seiten schnell zu mehreren Punkten. Peham versenkte seinen ersten (und einzigen) Dreipunkter zum 10:9 Zwischenstand für die Falken. Dies sollte jedoch leider auch gleichzeitig die letzte Führung für die heimische Truppe rund um Trainer Harald „Zwickeltag“ Katzengruber sein. Zu spät stellte man von einer Zonen- auf eine Man-Verteidigung um, mit der sich die Gäste aus Oberösterreich zunächst deutlich schwerer taten. Die Würfe der Vikings waren nun deutlich besser „contested“. So schafften es die Altfalken auch dank ihres Topscorers Pablo „Esco“ Bartolucci (12 Punkte in Viertel 2) den Rückstand gegen Ende der ersten Spielhälfte auf 11 Punkte zu reduzieren. Zwischenzeitlich war dieser bereits auf knapp 20 Zähler angewachsen. Mit einem letzten Push zum Halbzeitende schufen die Gäste jedoch wieder klare Verhältnisse und gingen mit einer 19 Punkte Führung in die Kabine.

Anfang des dritten Spielabschnittes zeigte Andreas „The Principal“ Kastenhofer welche alten Tricks er noch immer auf Lager hatte und machte mit einigen Oldschool-Moves dem Gegner das Leben schwer. Nun kamen auch die Nachwuchsspieler zu ihrem ersten Einsatz und konnten mit einigen guten Bewegungen zum Korb und erfolgreichen Würfen ihr Talent aufblitzen lassen. Doch gegen die Treffsicherheit des Gegners konnten die Amstettner an diesem Tag nichts mehr ausrichten. Allen voran Müller versenkte die Kugel ein ums andere Mal und ließ dies noch dazu recht einfach aussehen. Vielleicht war es das ja auch schon etwas, denn die Amstettner waren gegen Ende der Partie oft den einen Schritt zu langsam um die Würfe der Oberösterreicher dementsprechend verteidigen zu können. Dadurch war der Sieg für die Vikings in der zweiten Spielhälfte nie wirklich in Gefahr und sie konnten einen 29-Punkte Sieg einfahren. Trotzdem freuen sich die Altfalken auf die beiden anstehenden Derbies gegen die A-Mannschaft kommenden Freitag und Sonntag. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci P. 24, Sturm 13, Peham 5, Kastenhofer, Katzengruber jew. 4, Pataki 3, Datzberger, Halbartschlager jew. 2, Firat, Bartolucci N., Belubekyan.

STIMME ZUM SPIEL

„Auf de zwa Derbies gfrei i mi scho voi! Bitte alle kommen!!“, meinte Ex-Coach Dobsicek euphorisch nach der Partie.

Start – Ziel Niederlage für Altfalken

H1 / Im Kampf um den „Klassenerhalt“ wusste das Amstettner B-Team bereits im Vorfeld, dass gegen die Truppe aus Linz wenig bis gar nichts zu holen sein wird. Die Oberösterreicher präsentierten sich von Beginn an sehr routiniert – man hatte nie das Gefühl, dass sich die Partie ernsthaft zugunsten der Altfalken drehen könnte. Trotzdem ließ man den Kopf nie hängen und versuchte das Beste aus der Begegnung rauszuholen.

Amstetten Falcons B – BBC Mile Trockenbau Linz AG 43:76 (23:35)

Mit zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen und der kurzfristigen schweinsbratenbedingten Absage von Coach Harald „Bones“ Katzengruber standen die Vorzeichen eher schlecht gegen die motivierte Linzer Truppe etwas ausrichten zu können. Trotzdem waren alle 7 auflaufenden Falken stets voll bei der Sache. Stefan „Hear me out “ Watzinger übernahm kurzerhand die Coachingposition. Bereits im ersten Viertel setzten sich die Gäste aus Linz rasch mit 13:2 ab. In der Offensive der Falcons war unterm Korb kein Durchkommen, auch der körperlichen Überlegenheit der Linzer geschuldet. Die Würfe von außen musste man sich einerseits jedes Mal mühsam erkämpfen, da die Defense der Gäste zu Beginn noch äußerst aggressiv war. Fand man doch den freien Wurf konnten die Falken diesen andererseits nur selten verwerten. Etwas besser lief dies dann im zweiten Viertel, wo man quasi auf Augenhöhe mit dem Gegner agieren konnte. Die Intensität der Linzer in der Verteidigung ließ hier auch etwas nach. Vor allem Watzinger scorte mehrmals hintereinander (11 Punkte im zweiten Viertel) und der Rückstand pendelte sich zur Halbzeit bei 12 Punkten ein.

Ohne die beiden Spielmacher Pablo „Dauerwelle“ Bartolucci und Rene „You Reach I Teach“ Bremböck taten sich die Altfalken vor allem offensiv sehr schwer, da hier natürlich auch die Treffsicherheit und das Ballhandling der beiden Guards fehlte. Mit nur 7 Spielern im Kader ging so manchem dann in der zweiten Spielhälfte auch ein wenig die Puste aus. Trotzdem versuchte Werner „Waterboy“ Halbartschlager alles und versenkte den einen oder anderen sehenswerten Korbleger. Auch Watzinger ließ nicht locker und motivierte zusammen mit Clemens „Disco“ Sturm seine Truppe immer wieder in den Auszeiten. Doch alles in allem leider zu wenig an diesem Tag, denn man hatte stets das Gefühl, dass die Linzer immer wieder eine Schippe drauflegen konnten sobald die Hausherren nur ansatzweise in Schlagdistanz kamen. Die Führung der Linzer war so nie in Gefahr. Gegen Ende der Partie ließen die Gäste mit 5 Dreipunktern in Folge daran keinen Zweifel mehr aufkommen und man beendete die Partie schließlich mit 43:76. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Watzinger 19, Sturm 12, Halbartschlager, Krejci jew. 4, Peham, Stix jew. 2, Firat.

 

Altfalken bestätigen Tabellenführung mit Heimsieg

H1 / Im nächsten Heimspiel machten die Mannen der Amstettner B-Truppe genau dort weiter wo sie im letzten Spiel aufgehört hatten. Die Falken gaben von Sekunde eins an das Tempo vor und überrollten die Gäste aus Linz mit einem Blitzstart, defensiv wie offensiv. Die Führung war im späteren Spielverlauf nie wirklich in Gefahr und so konnte man sich den zwischenzeitlich ersten Platz in der Tabelle durch einen weiteren Heimsieg sichern.

Amstetten Falcons B – BBC RD Linz AG 77:48 (52:34)

Beflügelt durch die Hiobsbotschaft ob der baldigen Rückkehr von Stefan „Hit My Knee“ Watzinger ins Team der Altfalken, legten die Amstettner einen Traumstart in die Partie hin. Pablo „Calling My Own Number“ Bart-o-lucci war hier nicht zu bändigen und lieferte ein Offensiv-Feuerwerk der Extraklasse ab. Mit nicht weniger als 14 Punkten im Eröffnungsviertel zeichnete er fast im Alleingang für die 9 Punkte Führung zum Viertelende verantwortlich. Das rasche Umschalten zwischen Defense und Offense brachte dem B-Team immer wieder Fastbreak Möglichkeiten, die sie meist auch zu nutzen wussten.

„Des geht jo genauso weida wie beim letzten Moi!!“, meinte Rene „Criss Cross – Get Lost“ Bremböck noch im ersten Viertel und entschied sich dem Club der Topscorer in dieser Partie beizutreten. Neben Bartolucci war es nämlich er, der dieser ersten Halbzeit den Stempel aufdrückte. 9 Punkte konnte Bremböck im zweiten Spielabschnitt beisteuern. In der Verteidigung blieb man solide, musste jedoch den einen oder anderen Treffer der Linzer in Kauf nehmen, die etwas besser ins Spiel fanden als dies noch zu Beginn der Partie der Fall war. Diesmal auch überraschend zufrieden ging Coach Harald „RIP“ Katzengruber mit seinem Team mit einer 39:25 Führung in die Halbzeitpause.

„Tua de Maskn am Spielfeld runter!“, rief Katzengruber noch seinem Spielmacher Werner „Waterboy“ Halbartschlager zu Beginn der zweiten Halbzeit zu. Dieser bewies danach umgehend sein feines Händchen und sorgte mit einem „Running-Hook“ über rechts für einen der spektakulärsten Korberfolge der Partie. Wie man so schön sagt plätscherte die Partie im dritten Viertel so dahin. Keine weiteren nennenswerten Highlights, selbst beim Schreibertisch mit Hall of Famer Wolfgang „I’m a Biker Now“ Viklicky bemerkte man einige FFP2 Gähner wegen der Langeweile.

Durchgerüttelt von den mahnenden Worten des Assistant Coachs Andreas „The Principal“ Kastenhofer kam wieder etwas mehr Leben in das Offensivspiel der Amstettner. Nun trug sich auch Clemens „Disco“ Sturm mit 8 Zählern endlich ins Scoreboard ein und sorgte für frischen Wind im Angfriff der Altfalken. Die Linzer wirkten hingegen bereits entmutigt und konnten dadurch auch scheinbar sichere Korberfolge nicht verwandeln. Da die Partie bereits vorzeitig entschieden war, wechselte sich auch Coach Katzengruber nochmals in die Partie ein. Ohne Druck konnte auch er noch 5 Punkte beisteuern. Mit kombiniert 50 der 77 Amstettner Punkten waren es jedoch die Amstettner „Splash“, oder eher „Bang Brothers“, Bremböck und Bartolucci, die maßgeblich am Erfolg des B-Teams beteiligt waren. Unterm Strich war es natürlich  auch eine solide Teamleistung in der Verteidigung, die die Tabellenführung sicherstellte. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci P. 26, Bremböck 24, Halbartschlager 11, Sturm 8, Katzengruber 5, Stix 3, Bartolucci N, Firat, Peham

Erster Heimsieg im neuen Jahr für Altfalken

Nach der „C“-Wort-bedingten längeren Spielpause brachte das neue Jahr umgehend neues Glück. Die Spielsaison 21/22 durfte weitergehen und die Alt-Falken liefen, ungewohnter Weise an einem Freitag, zum Lokalderby gegen Enns auf. Trotz der langen Pause – von „Rost“ war keine Spur. Scheinbar hielten sich die Falken an die von Coach K vor dem Lockdown ausgesprochenen Vorgaben:  Brav Diät halten und täglich das personal-coaching Programm runterspulen. Nur die Anzahl der spielberechtigten Spieler machte etwas Kopfzerbrechen, es standen nur 7 Mann zur Verfügung. Aber das ist eine andere Geschichte.

Amstetten Falcons B – UBBC Lions Enns II  81:53 (42:26)

Wie gesagt – von Rost war nichts zu sehen. Die Falken starteten, angeführt von Rene „Coach B“ Bremböck, gleich von Beginn an energisch, hielten das Tempo hoch, zwangen den Gegner in deren Aufbauspiel zu Fehlern und trafen die einfachen Würfe. 13 seiner insgesamt 19 Punkte scorte Bremböck allein im ersten Viertel, gefolgt von Pablo „Mr. 3rd Quarter“ Bartolucci mit 8 Zählern, davon 2 erfolgreiche Dreier. Der Stand nach dem ersten Viertel: 22:4 für Amstetten.

Viertel 2 startete Enns mit einer zusätzlichen Verstärkung. Die Nummer 16 Sujagic hatte wohl die Halle nicht rechtzeitig gefunden, brauchte aber keinerlei Aufwärmphase, um sich ins Spiel einzubringen. Für die Falken wäre es aber besser gewesen, er wäre anstatt in die CCA Halle ins Chivas auf ein paar Bier und Ćevapčići gefahren. Mit seinem dynamischen Spiel brachte er dem Gegner einen merklichen Energieschub, sowohl in der Offense als auch in der Defense. Die Amstettner taten sich im Angriff in der Folge schwerer und in der Verteidigung ließ man den körperlich starken Gästen zu viele Rebounds, welche diese wiederum in einfache Punkte verwandelten. 20:22 entschieden die Ennser das 2. Viertel für sich, lediglich Werner „Ich-nehm-den-einfach“ Halbartschlager hielt die eigenen Farben mit 7 Zählern zwischenzeitlich im Spiel.

Entsprechend groß war der Redebedarf bei den Hausherren in der Halbzeit. „Pablo, dua wos! Ned ausrasten do vorn, so geht des ned!“ – die Standpauke von Coach K in Richtung des argentinisch-italienischen-Amstettner Basketballprinzen zeigte ihre Wirkung. Zugegeben, es war unfair nur einen Spieler ins Gebet zu nehmen, aber in seiner Verzweiflung wusste Katzengruber sich nicht besser zu helfen. Und siehe da: Selten hatten die Zuschauer (Achtung Insider: gefühlte vierundzwanzigtausend) so eine individuelle Performance eines Falken im CCA bewundern dürfen. 91% aller Treffer (20 Punkte) im dritten Abschnitt scorte Pablo „Mr. 3rd Quarter“ Bartolucci. Phasenweise liefen die übrigen Blau-Weißen gar nicht mehr im Angriff mit, ganz nach dem Motto „der Pablo wird’s schon machen“. Ohnehin hätten sie keinen Ball gesehen – bei so einem heißen Händchen war allen klar, die Kugel gibt er nicht mehr her!

Damit war vor dem 4. Viertel wieder alles im Lot, aber trotz der 24-Punkte Führung ließen die Falcons diesmal nicht nach. Vieles klappte wieder, hinten wie vorne. Jeder durfte mal ran, auch Cem „Dönen Bufalo“ Firat wirbelte, wie auch zuletzt schon, kräftig umher und scorte seine ersten Punkte in einem Wettbewerbsspiel. Am Ende standen 81 zu 53 Zähler zu Gunsten der Hausherren auf der Anzeigetafel und die Freude über den tollen Auftakt in die verbleibende Saison war entsprechend groß.

PS: Über die zwei technischen Fouls im 3. Viertel hüllen wir den Mantel des Schweigens. (sicher nicht Katzi!)

Scorer Amstetten: Bartolucci P. 39, Bremböck 19, Halbartschlager 13, Stix 4, Katzengruber 4, Firat 2, Bartolucci N.