Kategorie: H1

B-Falken zurück auf der Siegerstraße

H1 / Die B-Herren der Amstetten Falcons haben ihre kleine Ergebniskrise hinter sich gelassen. Nach zwei Heimniederlagen mit insgesamt nur drei Punkten Differenz setzten sich die Amstettner Routiniers (altersdurschnitt 39,5 Jahre) am Sonntag in der Johann Pölz Halle gegen den BBC Vöcklabruck souverän mit 79:55 (40:22) durch.

Amstetten Falcons B – BBC Vöcklabruck 79:55 (40:22)

Die Ausgangslage war jedoch alles andere als perfekt. Coach Katzengruber musste krankheitsbedingt auf 3 wichtige Stützen (Bremböck, Sturm und Peham) verzichten.

Nicht unwesentlich für den Erfolg der Altfalken war Altmeister Stefan „die Kralle“ Krejci, der bei seinem Comeback unter anderem mit einem technischen, einem unsportlichen und einem langweiligen normalen Foul in Erscheinung trat. Angeführt wurden die B Herren von Alessandro „Carlos“ Prandstätter, der den Vöcklabruckern 21 Punkte einschenkte. Den Grundstein zum Erfolg legten die Altfalken bereits im 1.Viertel, in dem vor allem Werner “i hob eh alles im Griff“ Halbartschlager seine Klasse aufblitzen ließ. Mit dem 15 Punkte Polster im Rücken spielte es sich deutlich leichter. Die gut funktionierende Zonen-Defense der Amstettner bereitete den Gästen sehr viele Probleme und auch am Rebound hatten Leonhartsberger und Krejci alles im Griff.

In der zweiten Hälfte bekamen die Zuschauer in der Pölz Halle noch einige tolle Angriffe zu sehen und der Vorsprung wurde dank einer geschlossenen Mannschaftsleitung noch ausgebaut. Die B-Falcons revanchierten sich damit bei den Gästen für die bittere 51:66 Niederlage zum Saisonauftakt. Dank des gewonnenen direkten Duells gegen Vöcklabruck und einer Bilanz von 4:4 Siegen dürfen die Amstettner weiter auf einen Platz in den Top vier der 2. OÖ Landesliga hoffen.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Prandstätter 21, Leonhartsberger 18 , Bartolucci P. 11, Haselmayer 15, Halbartschlager 12, Krejci 2, Firat, Katzengruber.

STIMME ZUM SPIEL

„ Die Regeln dürften sich seit meinem  letzten Meisterschaftsspiel ganz schön verschärft haben“ – so ein entsetzter Krejci nach dem Spiel 😊

Zweite enge Heimpleite für Altfalken innerhalb einer Woche

H1 / Nach der frustrierenden Heimniederlage letzten Sonntag gegen Kammer traten die B-Herren dieses Wochenende gegen Salzburg erneut aufs heimische Parkett, um das knapp verlorene Spiel schnell wieder vergessen zu machen. Doch die durchwegs intensive Partie entwickelte sich erneut zu einem Basketballkrimi, in dem die Altfalken schlussendlich wieder das Nachsehen hatten und mit nur einem Punkt den Kürzeren zogen.

Amstetten Falcons B – BBU Salzburg 62:63 (33:34)

Zu Beginn der Partie war der extra angereiste Altmeister Markus „Cheat Code“ Stiflbauer noch zu Scherzen mit den Unparteiischen aufgelegt. Diese Euphorie verflüchtigte sich jedoch im gesamten Team, als man merkte, dass dies wieder ein Spiel zum Zähneknirschen werden würde. Beide Teams bewegten sich in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, die Führung wechselte mehrmals hin und her, geprägt durch hohe Intensität und Geschwindigkeit auf beiden Seiten (ja auch auf der der B-Herren). Offensive drückten auf Amstettner Seite Leonhartsberger und Prandstätter dem Spiel in den ersten beiden Vierteln ihren Stempel auf, denn sie steuerten gleich 23 der 33 Punkte der Altfalken bei. In der Defensive funktionierte die Zonenverteidigung in den meisten Fällen sehr gut, lediglich beim Ausblocken der Gegner und Sicherung des Defensivrebounds hatte man mehrmals Schwierigkeiten und verhalf so dem Gegner zu zweiten Chancen. 33:34 zur Halbzeit.

Im dritten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild wie letzten Sonntag, als man auch hier in der zweiten Spielphase mit 8 Punkten in Front gehen konnte. Rene „Air Win“ Bremböck lief mit 12 Punkten im Viertel endlich zu gewohnter Form auf. Defensiv verstand man die Intensität weiterhin hoch zu halten und ließ nur 11 Punkte in den 10 Spielminuten zu. Mitte des Schlussviertels brachte Bremböck mit einem erfolgreichen Dreipunkter seine Mannschaft wieder mit besagten 8 Punkten in Führung. Danach kam jedoch ein derartiger Bruch ins Spiel der Amstettner, der fatale Folgen haben sollte. Bis zur Schlussminute konnte man keinen einzigen Korberfolg verbuchen. Diese Einladung zur Aufholjagd nahmen die Gäste aus Salzburg natürlich dankend an und gingen mit 63:60 in Führung. Nach einem erfolgreichen Korbleger durch Sandro „Bully“ Prandstätter konnten die Altfalken den Rückstand 10 Sekunden vor Ende der Partie nochmals auf einen Zähler reduzieren. Nun musste man durch Fouls die Zeit stoppen und den Gegner an die Freiwurflinie schicken, um noch eine Chance haben zu wollen. Doch so weit sollte es gar nicht kommen. Denn es benötigte 2 Fouls um die Teamfoulgrenze zu überschreiten. Nach dem ersten Foul durch Haselmayer gelang es den Altfalken in den noch verbleibenden 4 Sekunden nicht das zweite taktische Foul zu machen und so kamen die Salzburger zu einem knappen 63:62 Auswärtserfolg.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Prandstätter 18, Bremböck 17, Leonhartsberger 16, Sturm 5, Halbartschlager 4, Haselmayer 2, Firat, Katzengruber, Peham, Stiflbauer (Whopper King).

Altfalken verschenken Heimsieg gegen Tabellenführer

H1 / Mit dem SK Kammer war am Sonntagabend der noch ungeschlagene Tabellenerste zu Gast beim Amstettner B-Team. Die bis zur letzten Sekunde enge und spannende Partie wurde leider am Ende zum Fiasko für die Falken. Denn der in letzter Spielminute schon sicher geglaubte Sieg ging schließlich doch noch an die Gegner aus Oberösterreich.

Amstetten Falcons B – SK Kammer 64:66 (27:27)

Gut besetzt war an diesem Sonntagabend leider nur der Amstettner Schreibertisch, denn mit nur sieben Spielern hatte Coach Katzengruber diesmal sehr wenig Auswechseloptionen. Doch auch auf Seiten der Gäste konnte man nicht mehr als sieben Spieler zählen. Eine gute Gelegenheit also um dem ungeschlagenen Tabellenführer die erste Saisonniederlage zuzufügen. In Sachen Punktestand konnte die erste Halbzeit spannender nicht sein. Beide Viertel gingen jeweils unentschieden aus, wobei das Spielgeschehen bestenfalls als mittelmäßig zu beschreiben war. Beide Mannschaften kämpften mit ihrer Trefferquote aus dem Feld. Lediglich der Topscorer der Amstettner Sandro „Carlos“ Prandstätter brachte von der Bank mit explosiven Moves zum Korb etwas Schwung in die Partie.

In der zweiten Spielhälfte erholte sich besagte Trefferquote auf beiden Seiten plötzlich schlagartig und bot den Zusehern ein etwas „flüssigeres“ Zuseh-Erlebnis. Zwei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels brachte Rene „Now A Principal 2“ Bremböck seine Mannschaft mit einem erfolgreichen Dreipunkter sogar mit sechs Zählern in Front. Doch die Oberösterreicher reagierten umgehend mit drei Dreipunktern en suite ihrerseits und gingen mit einem Punkt Vorsprung in die Viertelpause. Zum Start des Schlussviertels schien in Reihen der Altfalken in der Offensive der Knoten endgültig geplatzt zu sein und sie erarbeiteten sich mit mehreren Korberfolgen einen 8-Punkte Vorsprung. Bis zur letzten Spielminute pendelte sich dieser Vorteil bei 5 Punkten ein. Besagte Minute konnte dann aber an Dramatik nicht überboten werden. Nach zwei erfolgreichen 2-Punkte Würfen des Gegners (der den Rückstand auf einen Punkt reduzierte) war man auf Seiten der Altfalken viel zu hektisch beim Einwurf. Dies nutzten die Gäste und kamen durch einen Steal direkt unterm Korb in Ballbesitz. Nach einer Finte beim Korbleger wurde der Gegenspieler gefoult und bekam zwei Freiwürfe, von denen jedoch nur einer verwandelt wurde – 64:64. In der anschließenden Offense konnten die Altfalken neuerlich keine Punkte erzielen und waren auf ihre Defense angewiesen um die Partie in die Overtime zu retten. Kurz schien es so, dass die Amstettner den Sieg doch noch in trockene Tücher bringen konnten, doch nach einer hervorragenden Verteidigungsleistung und Ballgewinn durch Bremböck wurde bei dieser Aktion doch noch auf Foul entschieden. Nach ausgesprochener Meinung zu diesem Pfiff kassierte Bremböck noch dazu ein technisches Foul – den Freiwurf konnten die Gegner jedoch nicht verwerten. Mit nur noch einigen wenigen Sekunden auf der Uhr versenkte die Nummer 13 der Gegner nach einem Move an der Baseline den entscheidenden Wurf eiskalt zum 64:66 Endstand für Kammer.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Prandstätter 19, Leonhartsberger 15, Bartolucci P. 12, Bremböck 11, Sturm 7, Firat, Halbartschlager.

Zweite Saisonniederlage für B-Team

H1 / Nach dem souveränen Sieg der Amstettner Altfalken am Sonntag ging es diesen Mittwoch in Wels auswärts in die nächste Partie. Mit dem Fehlen einiger wichtiger Schlüsselspieler war von Beginn an klar, dass dieses Match keine leichte Aufgabe darstellen würde. Über weite Strecken konnten die Amstettner mit den Hausherren mithalten, doch ein sehr durchwachsenes zweites Viertel minimierte die Siegeschancen schon frühzeitig.

Nachdem zu Beginn die Welser schnell mit 6:0 in Führung gingen, befürchtete Coach Harald „Highway“ Katzengruber schon das Schlimmste für diese Partie. Doch kurz darauf lief Rene Bremböck heiß und sorgte mit 10 Punkten bei hervorragender Trefferquote dafür, dass seine Mannschaft den Anschluss nicht ganz verlor. Auch defensiv war man hier noch gut aufgestellt und ging mit einem 5-Punkte Rückstand in das zweite Viertel. Dieses markierte jedoch die schlechteste Phase im Spiel der Altfalken, geprägt von vielen Fouls der Amstettner, die es den Welsern von der Freiwurflinie aus ermöglichten ihren Vorsprung weiter auszubauen. Und genau das taten sie auch. Das zweite goße Problem war die Transition-Defense der B-Herren. Nach mehreren Einzelaktionen, die zu keinem Korberfolg führten, nutzte der Gegner stets die Chance zum Schnellangriff, den dieser auch des öfteren mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf abschloss. Damit wuchs der Rückstand der Amstettner bis zur Halbzeit auf 20 Punkte an.

In Spielabschnitt drei präsentierte sich jedoch ein anderes Bild. In der Verteidigung konnte man nun immer öfter den Korberfolg der Gastgeber verhindern – lediglich 11 Punkte ließen die Amstettner in diesem Viertel zu. Das körperbetonte Spiel der Welser kam den Altfalken in dieser Phase zugute, da die Unparteiischen konsequent durchgriffen und oft auf Foul gegen Wels entschieden. Da die Freiwurfquote der Altfalken jedoch höchsten als durchschnittlich zu bezeichnen war, konnte man den Rückstand nicht weiter als bis auf 11 Punkte reduzieren. Das fünfte Foul von Sandro „Bully“ Prandstätter sorgte noch dazu dafür, dass die bereits dezimierten Falken nur mehr auf einen Wechselspieler zurückgreifen konnten. Trotzdem konnte man das Viertel mit 15:11 für sich entscheiden. Im finalen Spielviertel konnten die Amstettner den Rückstand bei 16 Punkten halten. Die beiden erfolgreichen Dreipunkter von Bremböck waren hier die einzigen Highlights und so musste man sich mit einer 68:84 Niederlage aus Wels verabschieden.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bremböck 25, Haselmayer 17, Prandstätter 11, Gruber 10, Halbartschlager 4, Firat 1, Peham.

Altfalken am Sonntag ebenfalls erfolgreich

H1 / Nach dem souveränen Sieg der A-Mannschaft kam es zum nächsten (oder eigentlichen) Highlight des vergangenen Sonntags. Mit den UBBC Lions Enns II traf das Amstettner B-Team auf ungewohntem heimischen Boden (Johann Pölz Halle) auf einen aus den vergangenen Saisonen bereits bekannten Rivalen. Die Hausherren gaben von Beginn der Partie den Ton an und sorgten für den zweiten Falkons Sieg an diesem Spieltag.

Nachdem Coach Harald „Highway“ Katzengruber einige wenige Minuten vor Spielbeginn doch noch in die Halle fand, konnte die Partie wie geplant um 18:30 Uhr starten. Und genau dieser Start markierte das erste Highlight für die Amstettner. Diese fanden nämlich von der ersten Sekunde an in die Partie, waren auf beiden Seiten des Courts hellwach und ließen nichts anbrennen. Ein besonders gutes Händchen zeigte im ersten Viertel Joachim „Jogi“ Leonhartsberger, der 10 seiner 20 Punkte gleich zu Beginn der Partie scorte. Mit 22:8 ging es in Spielabschnitt Nummer 2. Hier fackelte auch Topscorer der Partie Florian „Warmup“ Haselmayer nicht lange und versenkte sicher seinen ersten Dreipunktewurf. Mit 3 Steals in dieser Phase bewies auch Werner „The Hammer“ Halbartschlager seine flinken Finger und sorgte für Verzweiflung bei den Gästen. Auch mit dem Einwechseln der Bankspieler kam nie ein Bruch ins Spiel, vor allem Jonas Gruber zeigte hier mit 12 Punkten auf. Sowohl unterm Korb als auch von jenseits der Dreipunktlinie lief es an diesem Tag einfach gut für die Altfalken. Die Führung zur Halbzeit bereits 44:19.

Nach einer eher kurz gehaltenen Ansprache durch Coach Katzengruber zur Halbzeitpause kehrten die Amstettner siegessicher aufs Parkett zurück. Hier schlich sich zu Beginn jedoch ein kleinwenig der „Dritte-Viertel-Effekt“ der B-Herren ein. Unzufrieden mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen übertrug sich dieser Unmut auch auf das Spiel der Altfalken. Zu unkonzentriert war man in dieser Phase. Die routinierten Spieler auf Ennser Seite wussten dies natürlich auch zu nutzen und verkürzten den Rückstand etwas mit einigen Korberfolgen. Nach einem technischen Foul seitens der Hausherren (Lokalrunde noch ausständig) besonnen sich die Amstettner jedoch wieder und kehrten zur alten Stärke der ersten Spielhälfte zurück. Ein echtes Highlight der Partie war die Passgenauigkeit von Rene „Air-Win“ Bremböck, der mit gefühlten 23 Assists die Partie prägte. Mit 3 Pässen en suite auf Florian Haselmayer, die sogleich zum Korberfolg führten, sorgte er für entzückte Gesichter in Reihen der Amstettner und deren Fans. Die Altfalken ließen danach nichts mehr anbrennen und beendeten diesen „Double-Header-Sunday“ mit einem 81:54 Sieg und freuen sich schon auf das Rückspiel im schönen Enns. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Haselmayer 23, Leonhartsberger 20, Gruber 12, Prandstätter 8, Bremböck, Peham jew. 6, Halbartschlager 4, Sturm 2, Watzinger 0/0/0 (Pts/Reb/Ast), Bartolucci N., Firat.

STIMME ZUM SPIEL

„Wos soi ma sogen? Wauns laafd dann laafds!“, so Coach Katzengruber in der Halbzeitpause.

Keine Telemarklandung für Altfalken

H1 / Zum Start der neuen Saison traten die Amstettner B-Herren in Vöcklabruck zu ihrem ersten Auswärtsmatch an. Die bis Ende des dritten Viertels enge Partie ging leider letztendlich trotz starker Verteidigungsleistung noch verloren. Probleme beim offensiven Zusammenspiel und eine unterirdische Freiwurfquote machten den Amstettnern einen Strich durch die Rechnung.

Offensiv fanden die Gastgeber deutlich schneller ins Spiel als die Amstettner, auch der Man-Defense der Falken geschuldet, auf die sich die Vöcklabrucker anscheinend gut einzustellen wussten. Daher wechselte Interimscoach Werner Halbartschlager nach einigen wenigen Minuten auf eine Zonenverteidugung, mit der der Gegner deutlich mehr Probleme hatte. Direkt unterm Korb hatte man in der Verteidigung alles fest im Griff, sowie auch beim Defensivrebound. Lediglich beim Verteidigen der Distanzwürfe des Gegners hatte man noch so seine Probleme. Rene Bremböck sorgte mit drei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen en suite für die kurzfristige Führung der Altfalken. Mit einem Run zum Start des zweiten Spielabschnitts zogen die Hausherren bis auf zehn Punkte davon. Nicht intensiv genug machte man hier die Closeouts zum Gegner und dieser kam immer wieder zu freien Würfen. Einziges Highlight in dieser Phase war ein schön herausgespielter Korbleger von Neuzugang Hannes Scheibelauer, der eine solide erste Partie für die Amstettner ablieferte. Die Altfalken hatten zudem in der Offensive über fast die gesamte Spielzeit mit einer Full-court Press des Gegners zu tun, die sie aber zum Großteil ideal lösen konnten und den Ball meist sicher in die andere Spielhälfte brachten. Doch genau dort lag an diesem Tag eines der Amstettner Probleme begraben. Zu viele Einzelaktionen prägten die Offensive, die leider nur in den seltensten Fällen zu einem Korberfolg führten. Die zweite große Schwierigkeit an diesem Abend: die Freiwurfquote. Hier hatte man mit 24 Versuchen im gesamten Match die große Chance das Spiel ausgeglichen zu halten. Mit lediglich 41,6% von der Linie verpasste man diese jedoch. 26:37 zur Halbzeit.

Die mit Abstand stärkste Phase der Partie präsentierten die Altfalken zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Die Verteidigung lief gewohnt gut und man hatte beim Defensivrebound weiterhin keine Probleme. Auch offensiv schien sich der Knoten endlich gelöst zu haben. Mit besserem Teamplay scorten vier verschiedene Spieler der Altfalken und verkürzten den Rückstand somit auf zwei Punkte. Zudem schien der Gegner durch das intensive Verteidigen über das gesamte Spielfeld endlich müde zu werden. So pendelte sich der Rückstand der Altfalken mit Ende des dritten Viertels auf drei Punkte ein. Die Ermüdungserscheinungen der Gastgeber dürften wohl eher nur ein kurzes Tief gewesen sein, denn im letzten Spielabschnitt fanden diese wieder zu gewohnter Stärke zurück. Mit mehreren freien Dreipunktern, die die Gegner sicher verwandeln konnten, tat man sich in der Verteidugung in Reihen der Amstettner keinen Gefallen. Auch schien Mitte des Viertels bei den Falken die Luft aus der Partie raus zu sein. Im Offensivspiel suchte man vergeblich die Motivation zu passen und dadurch durch gutes Teamplay zu einfachen Körben zu kommen. Auch die Freiwurfquote erholte sich bis Spielende nicht mehr und so musste man sich mit 51:66 aus der Halle verabschieden.

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci 17, Bremböck 15, Prandstätter 6, Halbartschlager, Haselmayer jew. 4, Sturm 3, Scheibelauer 2, Firat, Peham.

Grind-Out-Win für die Altfalken

H1 / Die am letzten Sonntag abgehaltene Partie der Amstettner B-Truppe gegen den SK Kammer als zäh zu bezeichnen wäre wohl noch eine Untertreibung. Zahlreiche Fouls auf beiden Seiten boten den Zusehern kein schönes Bild. Diejenige Mannschaft, welche etwas mehr Rhythmus in dieser foullastigen Partie fand, sollte letztendlich als Sieger vom Platz gehen. Und ja, werte LeserInnen, es waren die Amstettner.

Amstetten Falcons B – SK Kammer 73:66 (31:37)

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ lautet ein allseits bekannter Spruch. Und genauso ging es der Offenive der Altfalken zu Beginn der Partie. Lediglich 2 Mitteldistanzwürfe von Rene „I Teach You Reach“ (oder war es an diesem Tag umgekehrt?) Bremböck fanden bis zur 6. Spielminute ihr Ziel.  Die Gäste aus Kammer fanden etwas besser ins Spiel und gingen nach einem erfolgreichen Dreipunkter mit 10:4 in Front. Nach der ersten (und einzigen) Auszeit durch Interims-Coach Pablo „Esco“ Bartolucci lief die Offensivmaschinerie deutlich geschmeidiger. Alessandro „Eat My Shirt“ Prandstätter befeuerte mit 5 Punkten en suite die Amstettner Offensive. Trotz aggressiverer Verteidigung der Altfalken versenkte Kammer weiter ihre Würfe mit entsprechend hoher Trefferquote und ging mit 19:14 in die Viertelpause. Bis Ende des zweiten Spielabschnitts konnte der Gegner besagte Trefferquote auch noch auf diesem hohen Niveau halten und ging zwischenzeitlich sogar mit 10 Punkten in Führung. Eine regelrechte Foulorgie auf Seiten der Amstettner in den letzten 4 Spielminuten der ersten Hälfte bescherte den Gästen noch dazu die Möglichkeit diesen Vosprung weiter auszubauen. Dank einiger nicht erfolgreicher Freiwürfe gelang ihnen dies jedoch nicht. Abermals war es Bremböck, der sich ein Herz fasste und seine Mannschaft zur Halbzeit bis auf 6 Punkte heranbrachte.

Zum Start der zweiten Hälfte beherzigte Joachim Leonhartsberger den guten Rat von Mitspieler Clemens „Disco Disco“ Sturm und versenkte umgehend seine ersten beiden Würfe aus der Halbdistanz. In dieser Phase des Spiels begann sich die Intensität deutlich zu steigern. Mehrere Nickligkeiten auf beiden Seiten ließen die Gemüter hochkochen. Auch die „Foul-Frequenz“ ,wenn sie so wollen liebe Leser, nahm rasant zu. Nicht weniger als 45x musste der Unparteiische in dieser Partie zum „Pfeiferl“ greifen und das Spiel unterbrechen. Mit 26 Fouls führte man in Reihen der Falken aber auch diese Statistik an. Eines seiner spektakulärsten Vierteln lieferte (abseits des Foulgeschehens) Florian „Need New Shoes“ Haselmayer ab. Elegante Züge zum Korb, abgeschlossen mit butterweichen (erfolgreichen) Würfen ließen selbst den A-Herren Veteran Georg „Hans“ Rülling von seinem Platz aufspringen. Sturm brachte dann seine Mannschaft in der vorletzten Viertelminute mit einem erfolgreichen Move zum Korb sogar mit einem Zähler in Front. Mit einem schnellen Korberfolg der Gegner sorgten diese zum Start des Schlussviertels für den 51:51 Ausgleich. Derart eng sollte es danach nicht mehr werden. Mit einer geschlossenen Teamleistung und gut ausgeführter Zonenverteidigung ließen die Hausherren 4 Minuten lang keine Punkte des Gegners zu und konnten mit 9 Zählern in Front gehen. Diese Führung sollten die Altfalken schließlich auch nicht mehr aus der Hand geben. Der Vorsprung schwankte stets zwischen 6 und 10 Punkten. Wiederum mussten die Zuseher zahlreiche Unterbrechungen durch Foulpfiffe in Kauf nehmen, dürften dies aber laut ihrer Mimik von den Altfalken-Spielen bereits gewohnt sein. So sicherten sich die Amstettner letztendlich einen nicht schönen aber verdienten „Grind-Out-Win“ (nicht zu verwechseln mit dem deutschen Wort für hartnäckigen Schmutz) mit 73:66. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bremböck, Haselmayer jew. 18, Leonhartsberger 17, Prandstätter 12, Sturm 8, Bartolucci N., Firat, Gruber, Halbartschlager, Hofbauer, Peham.

STIMME ZUM SPIEL

„I wollt eigentlich nur auf a Bier vorbeischauen“, meinte der kurzfristig als Coach eingesetzte Bartolucci nach der Partie.

Auch B-Team am Sonntag erfolgreich

H1 / Neben der Amstettner A-Mannschaft (Auswärtssieg in Tulln) sicherten sich auch die Altfalken zu Hause ihren nächsten Sieg. Diesmal ging es gegen den BBU Salzburg. Nach einer schnellen Führung, die die Hausherren bis ins letzte Viertel halten konnten, wurde es gegen Ende doch noch einmal so richtig knapp. Dennoch gingen die Falken siegreich vom Parkett.

Amstetten Falcons B – BBU Salzburg 62:55 (34:22)

Die Altfalken starteten energisch in die Partie. Mit starker Verteidigung dauerte es bis Ende der dritten Spielminute bis die Salzburger ihren ersten Korberfolg erzielen konnten. Offensiv nutzten die Amstettner ihren Vorteil auf der Centerposition zu Beginn gut aus und Leonhartsberger kam zu mehreren Punkten. Weiterhin war viel Bewegung im Angriffsspiel der Amstettner erkennbar, ganz nach dem Wunsch von Coach Katzengruber. Dies kreierte aus der Mitteldistanz offene Würfe, die vor allem Bremböck und Haselmayer sicher versenkten. Defensiv hielt man das hohe Niveau und ging mit 21:11 in die Viertelpause. In Spielabschnitt Nummer 2 lief es offensiv nicht mehr ganz so rund – die Trefferquote ging etwas in den Keller und man konnte nur 13 Punkte im gesamten Viertel einfahren. Anders lief das Ganze defensiv – erneut ließen die Altfalken nur 11 Punkte über 10 Spielminuten zu. Lediglich die Nummer 5 der Salzburger (Korn) hielt die Gäste (quasi im Alleingang) noch auf Schlagdistanz. 12 Punkte Halbzeitführung für die Hausherren.

Das dritte Viertel war mit Abstand die schlechteste Phase des Spiels für die B-Herren. Mit zahlreichen Ballverlusten machte man sich das Leben selbst schwer. Dies führte zu mehreren erfolgreichen Schnellangriffen der Gäste, die damit nach und nach den Rückstand verkürzen konnten. Die nun etwas aggressivere Gangart der Salzburger in der Verteidigung machte den Amstettnern immer mehr zu schaffen und man ließ sich immer wieder im Spielfluss stören. Dadurch wurden auch ansonst sichere Würfe in dieser Phase nicht getroffen und der Vorsprung schmolz auf 5 Punkte vor dem Schlussviertel. Offensiv lief es jetzt wieder besser für die Altfalken. Einige Fastbreaks durch Prandstätter mit guten Moves zum Korb sorgten für Highlights. Doch auch die Salzburger kamen nun gegen Ende der Partie offensiv immer besser ins Spiel und scorten zu Beginn des Viertels bei fast jedem Angriff. In Minute 37 schafften sie dann sogar den Ausgleich (55:55). Dies sollten aber auch gleichzeitig die letzten Punkte der Salzburger in diesem Match bleiben. Das Amstettner B-Team fasste sich in der Defensive nochmals ein Herz, was zu mehreren Stops führte. Zuerst war es Leonhartberger mit einem Jumpshot von der Baseline, danach Bremböck mit einem sicher verwerteten Halbdistanzwurf, welche den Altfalken schlussendlich doch noch den Sieg bescherten. 62:55 für die Amstettner. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Leonhartsberger 17, Bremböck 12, Haselmayer, Prandstätter jew. 11, Sturm 4, Peham 3, Bartolucci P., Halbartschlager jew. 2, Bartolucci N., Gruber, Hofbauer.

Altfalken verlieren High Scoring Game in Wels

H1 / Run and Gun war beim ersten Auswärtsspiel des heurigen Jahres wohl auf beiden Seiten die Devise. Mit unglaublich hohen Trefferquoten bei beiden Teams war dies für die (wenigen) Zuschauer sicherlich eine kurzweilige Angelegenheit, denn auf eine erfolgreiche Offensivaktion folgte meist gleich die nächste. Bis kurz vorm Schlusspfiff konnten die Amstettner die Partie eng halten, mussten sich dann aber doch noch geschlagen geben.

FCN Raiffeisen Baskets Wels – Amstetten Falcons B 113:97 (53:43)

Schon in den ersten Spielminuten war eines ganz klar: Defense wurde an diesem Tag nicht sonderlich groß geschrieben, weder bei den Welsern, noch bei den Falken. Dem durch einen Spa-Resort Aufenthalt verhinderten Coach der Amstettner, Harald Katzengruber, hätte dieser Anblick wohl einige graue Haare mehr beschert (die Liveschaltung zum Match funktionierte durch starken Schneefall Gott sei Dank nicht). Die Altfalken gingen früh in der Partie in Führung. Die beiden Topscorer der Amstettner Pablo „Esco“ Bartolucci und Rene „I Teach You Reach“ Bremböck waren vom Start weg „on fire“ und sorgten für einen 11:6 Vorteil. Doch danach startete das große Dreipunkte-Fest der Gastgeber. Nicht weniger als 17 Dreier schenkten die Welser den Gästen über die gesamten 40 Minuten ein. Bartolucci konnte mit 2 Dreipunktern seinerseits die 25:22 Führung nach dem ersten Viertel sichern. Bis Mitte des zweiten Spielabschnitts war die Begegnung (oder besser der offensive Schlagabtausch) sehr ausgeglichen. Ein kurzer Durchhänger der Falken ließ den Rückstand jedoch zwischenzeitlich auf 10 Punkte steigen. Wels nutzte diese Phase der Amstettner beinhart aus und ging mit 53:43 in die Halbzeitpause.

Der gesamte dritte Spielabschnitt war neuerlich ein Offensivfeuerwerk auf beiden Seiten. An 32 Punkte für die Altfalken in einem Viertel kann sich mit Sicherheit selbst Altmeister Andreas „The Principal“ Kastenhofer nicht mehr erinnern. An 32 Punkte in einer Halbzeit dagegen wahrscheinlich schon. Speziell in dieser Phase war die Nummer 4 (Pils) auf Seiten der Welser durch niemanden zu stoppen. Selbst sehr gut verteidigte Würfe fanden fast immer ihr Ziel und er war mit 49 Punkten mit Abstand Topscorer der Partie. Trotzdem gelang es den Altfalken zumindest in der Offense dagegenzuhalten. Allen voran Pablo Bartolucci sorgte mit mehreren erfolgreichen Abschlüssen für Furore. Durch einen erfolgreichen Buzzer-Beater von der Dreierlinie verkürzte Florian „I Need Three Pants“ Haselmayer den Rückstand sogar auf nur 6 Punkte. Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts schaffte man es bis auf 4 Punkte heranzukommen und witterte die Chance auf den ersten Auswärtserfolg im heurigen Jahr. Doch es kam leider ganz anders. Einige Unkonzentriertheiten und schwankende Kondition führten zu mehreren Turnovers der Amstettner und damit zu 1 gegen 0 Situationen für den Gegner. In den letzten Minuten war dann komplett die Luft raus und man gab sich mehr oder weniger schon geschlagen. Nur ein Mann hielt noch dagegen – Haselmayer zog einige Fouls und versenkte (an diesem Abend alle) seine Freiwürfe (Ja Katzi, 100%). Mit 113:97 gingen die Welser schließlich als Sieger vom Platz. Ein Endscore, der wohl mehr an ein Allstar Game als eine Landesligapartie erinnert. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bartolucci P. 32, Bremböck 26, Haselmayer 25, Benko 6, Hofbauer 4, Halbartschlager, Peham jew. 2, Bartolucci N.

Altfalken bezwingen Linz in hitziger Partie

H1 / Im ersten Spiel des neuen Jahres stand dem Amstettner B-Team mit dem BBC Mile Trockenbau LINZ AG gleich eines der stärksten Teams der Tabelle gegenüber. Mit den Erfahrungen der letzten Begegnung mit dieser Mannschaft konnte man wenig anfangen, da die Linzer diesesmal in komplett anderer Besetzung aufliefen. Nichtsdestotrotz gelang es den Altfalken vor allem Dank der konstant guten Defense die Linzer stets in Schach zu halten. Gegen Ende der bis dahin äußerst engen Partie schafften die Hausherren nochmals einen offensiven Endspurt und sicherten sich den ersten Sieg im mittleren Playoff.

Amstetten Falcons B – BBC Mile Trockenbau LINZ AG 73:61 (33:32)

Verteidigung hatte zu Beginn auf beiden Seiten höchste Priorität (wie bei den Altfalken natürlich in jeder Partie). Denn es dauerte bis Ende von Minute 3 bis die ersten Punkte fielen. Der offensive Bann schien zuerst jedoch nur bei den Gästen gebrochen zu sein und sie konnten eine 7:0 Führung erspielen. Die Altfalken taten sich hingegen noch sichtlich schwer gegen die Man-Defense zum Abschluss zu kommen. Schließlich beendete Rene Bremböck (Topscorer der Falken) mit einem Fastbreak-Korb die Amstettner Flaute. „On Fire“ war auch Neuzugang Alessandro Prandstätter, der mit 7 Punkten im Eröffnungsviertel seine Mannschaft bis auf 2 Punkte heranbrachte. Der zweite Spielabschnitt zeichnete ein ähnliches Bild wie der erste. Die Gäste aus Linz gingen zwischenzeitlich mit 7 Punkten in Front. Danach zog die ,zwischen Man-Defense und Zone-Defense wechselnde, Verteidigung der Falken wieder deutlich an. Jetzt schien auch unter dem Korb offensiv plötzlich etwas mehr zu gehen und Joachim „Redzone Diva“ Leonhartsberger konnte sich in die Statistik mit 2 Korberfolgen eintragen. In den letzten Sekunden vor der Halbzeitsirene brachte Patrick „Sheriff“ Hofbauer mit einem Zweipunkter sein Team sogar noch mit einem Zähler in Führung. Natürlich übers Brett, selbstredend. Dies sorgte für Begeisterung bei den zahlreich erschienenen Fans!

Unschöne Szenen bekamen genau diese Fans zu Beginn des zweiten Spielabschnitts zu sehen. Nach mehreren Beschwerden des Linzer Coachs gegen die Amstettner Bank und einem Rempler gegen Florian „Stretch“ Haselmayer schlossen die Unparteiischen diesen kurzerhand von der Partie aus. Das danach von extrem vielen Foulpfiffen geplagte, punktetechnisch ausgeglichene Viertel schien kaum zu einem Ende zu kommen. „Is Viertelpause oder is scho aus?“, fragte sich sicher nicht nur Moritz „Moooo!“ Thoma am Schreibertisch. Im letzten Viertel schien den Gästen aus Linz, die mit 7 Mann angereist waren, nach und nach die Kraft auszugehen. Im Gegenzug konnte Coach Harald „Bones“ Katzengruber mit einem 11 Mann Kader heiter durchwechseln. Für ein besonderes Highlight sorgte Werner „The Hammer“ Halbartschlager, als er einen No-Look Korbleger hoch übers Brett sicher verwandelte. Damit läutete er auch den offensiven Endspurt der Altfalken ein, die noch einmal alles herausholten und letztendlich für einen 12 Punkte Triumph sorgten. Go Falcons!

STATISTIK

Scorer Amstetten: Bremböck 20, Bartolucci P. 15, Prandstätter 13, Leonhartsberger 9, Halbartschlager 8, Benko, Haselmayer, Hofbauer, Peham jew. 2, Bartolucci N., Firat.